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Vorwort
Förderverein Arche Noah Kreta e.V.Seit über zehn Jahren sind wir als Tierschützer auf der ... weiterlesen
Lieber Hans!
Lieber Hans! Es ist unvorstellbar, dass Du auf so grausame Weise aus dem Leben ... weiterlesen
Julia Bergmeister: Einblicke einer Fotografin
"Füttert ihr noch den Kettenhund, dann fahr ich ein paar Katzen einsammeln, damit... weiterlesen
Futterbrücke: Das Spendenbarometer
Helfen Sie uns Helfen!Beladen Sie mit Ihrer Spende unseren Futtertransport für da... weiterlesen
Kastrationsflyer
  Der Tierärztepool hat einen deutsch-englisches Flyer herausgebracht,&nbs... weiterlesen
4 gewinnt
Nachdem Thomas Busch und Ines Leeuw nunmehr seit einiger Zeit in Griechenland als... weiterlesen
Katzenkinder
Es ist Ostern in Griechenland. Nach einer langen Fastenzeit steht nun da... weiterlesen
Der Vertrag
Da wir jetzt in Griechenland als griechische Tierärzte arbeiten dürfen, aber dab... weiterlesen
Was kostet ein Bein? Oder ein Ohr? Oder ein ganzes Leben?
  Landon ist operiert. Aber leider haben sich die Drähte in seinem Bein gelöst... weiterlesen
Bitte Lächeln - Ein Zwischenbericht von Colt
  Uns erreichte gerade ein kurzer Zwischenbericht von  Dr. Dlouhy, der sich zur... weiterlesen
Landon - Bilder der OP
Hallo Ihr Frontkämpfer! Hier ein paar Bilder von der OP von Eurem “Landon”. Dass mit dem ... weiterlesen
Das Kettenhundeprojekt von APAL
Liebe Tierfreunde, ich möchte mich hiermit an all diejenigen wenden, denen das Kettenhu... weiterlesen
Spendenaufruf für die Futterbrücke
Die Futterbrücke: Im Rahmen des Projektes „Futterbrücke“ der Arche Noah Kreta e.V.  ... weiterlesen
Pflegestellen im Raum Nürnberg gesucht
Sehr geehrte Tierbesitzer, wie Sie vielleicht wissen führen wir seit  etwa 10 Jahren... weiterlesen
Der Namenlose!
Und wieder einer! Manches Mal ist der Wurm drin. Den einen (Colt) gerade erst operiert und... weiterlesen
Anerkennung für den zweiten Einsatz des Tierärztepool Teams
Diese Dankesmail erhielten wir von dem Bürgermeister von Rhodos. Als Anerkennung für den ... weiterlesen
Agiro - Zuhause
Liebe Tierfreunde, und gleich noch eine weitere nette Nachricht erreicht uns heute: Agiro,... weiterlesen
Zwei Engel für Rhodos
Zwei Engel für Rhodos - So werden sie mittlerweile auf der Insel genannt. Gemeint sind Ine... weiterlesen
Das Tierheim auf Rhodos – sauber, aber leider überfüllt
  Das Tierheim auf Rhodos – sauber, aber leider überfüllt.Rhodos ist die... weiterlesen
Colt - Wenn Schicksale Berge versetzen
Liebe Tierfreunde, wir möchten Euch nicht immer nur die schlimmen Nachrichten und Bilder... weiterlesen
Ein Colt für alle Felle
Nur wenige Zentimeter weiter in Richtung seines Gesichts und Colt wäre tot gewesen. So zer... weiterlesen
Angeschossen
Es ist spät abends und friedlich auf dem Dorfplatz des kleinen kretischen Ortes in dem ich... weiterlesen
Kastrationszahlen 2012
2012 wurden durch den Tierärztepool 5945 Tiere kastriert und weitere 565 notwendige Operat... weiterlesen
Der Report 2012 - Online lesen
<< Lesen Sie jetzt bequem online den Report 2012!>>       weiterlesen
Transparenz ist uns wichtig!
In den vergangenen 8 Monaten konnten durch Ihre Spenden  4209 Operationen, davon 3898... weiterlesen
Eine große Kastrationsaktion setzt ein Zeichen im länderübergreifenden Tierschutz
Neues aus Rodos!Aus Griechenland erreichen uns erste Rückmeldungen auf die große Kastratio... weiterlesen
Griechenland schreibt Geschichte – Tierschutzgeschichte!
Da liegt das Land unter uns. Die Geburtsstätte der großen Philosophen, der Dichter und Den... weiterlesen
Wir haben es geschafft!
Ines und Thomas sind nach langen und anstrengenden Jahren als Tierärzte in Griechenland an... weiterlesen

Vom Postpaket zum Futter-Container

Das-Lager-in-HHUnschlüssig stehe ich zwei Tage vor dem Abflug nach Portugal vor dem Kleiderschrank und dem leeren Koffer. Meine Überlegungen, was unbedingt mit muesse, werden durch das Klingeln des Telefons unterbrochen. Es ist die Dame des Tierschutzvereins, für den wir auf dem Rückflug Flugpaten sein würden.

"Werden Sie viel Gepäck bei sich haben? Wenn nicht, dann habe ich eine große Bitte."

Während ich den Koffer zuklappe, erzählt sie mir, dass sie uns gerne eine Flugbox gefüllt mit Sachspenden mitgeben würde, die dort dringend benötigt werden. "Kein Problem" denke ich grinsend, meine Wintersachen werde ich sicher nicht brauchen.

Kurze Zeit später steht sie in unserer Diele. Betreten sehen mein Mann und ich die liebevoll verpackte XXL-Flugbox an. Wie sollen wir die bloß...?

In Faro angekommen, steuere ich mit dem Gepäckwagen zum Leihwagen-Schalter: "Ähm, ja, wir haben ein Problem." Der nette Portugiese lächelt: "Das sehe ich. Was ist das??" "Eine Flugbox mit Sachspenden für Straßentiere. Wir haben Sie für eine Tierärztin mitgenommen, die sie dringend benötigt." Mehr muss ich nicht sagen, der junge Mann gibt uns ohne Zögern und vor allem ohne Aufpreis einen größeren Leihwagen.

Im Hotel angekommen, stehen wir mit Gepäck und der Box an der Rezeption: "Ähm, ja, wir haben ein Problem." "Das sehen wir, was ist das??" Gleiche Erklärung, gleiche schnelle Hilfe. Die Box darf solange in einem Raum des Hotels stehen, bis sie dort von der Tierärztin abgeholt wird. Vor dem Rückflug treffen wir die engagierte deutsche Tierärztin und nutzen die Zeit bis zum Abflug zu einem Gespräch über ihre Arbeit. Ich möchte wissen, wie wir sie unterstützen können. Dies ist der Beginn der monatlichen Paketsendungen nach Portugal, die gefüllt mit Flugboxen, Medikamenten, Halsbändern usw. sind.

Von da an verfolge ich regelmäßig die Berichte über die von ihr unterstützen Tierheime und Pflegestellen. Der unendliche Strom von Welpen macht mich traurig und lässt unsere Pakete nur wie einen winzigen Tropfen auf den heissen Stein erscheinen.

Viel lieber als ein Happy-End für ein misshandeltes Tier wäre mir, dass dieses Tier diese Erfahrung nie hätte machen müssen. Das Problem müsste viel mehr an der Wurzel gepackt werden. Mit diesen Gedanken im Kopf packen wir weiter Pakete und lesen zufällig einige Zeit später, dass in unserem Ort zwei Tierärzte wohnen, die genau dies tun.

Paket-Oktober2011So entsteht der erste Kontakt zu Thomas Busch und der vagen Idee, zu helfen. Ich lese über die wieder aufgenommene Futterbrücke nach Kreta. Was für eine wundervolle Kombination zwischen dem Verhindern von Leid durch Kastrationen und Versorgen der bereits existierenden Tiere. Gerne möchte ich mich an der Arbeit beteiligen. Vor mir sehe ich unsere Post-Pakete nach Portugal und die Fotos des großen See-Containers. Dazwischen liegen Welten. Trotzdem kontaktiere ich die ersten drei Futterhersteller, erzähle den Inhabern von der begeisternd nachhaltigen Arbeit der Tierärzte, versende Berichte des Fördervereins, Flyer, Zeitungsartikel. Diese ersten freundlichen Gespräche bringen die ersten 6 Tonnen Futter. Um Thomas die ganze Arbeit für den Futter-Container abzunehmen, möchte ich Sigurd nun bald direkt kontaktieren. Sigurd teilt mir sofort geduldig mit, welche Informationen er benötigt. Er veranlasst und finanziert die Abholung und informiert mich von nun an stets umgehend, wenn das Futter im Lager ankommt. Die gute Zusammenarbeit mit Sigurd, der diese Container überhaupt erst ermöglicht, wird zu einem netten Kontakt. So angenehm und unkompliziert hatte ich mir die Füllung des Futtercontainers überhaupt nicht vorgestellt.

In den nächsten Wochen und Monaten beginnt nun der Aufbau einer Übersicht über Futterhersteller und Großhändler. Fortlaufend werden diese kontaktiert und wie von Zauberhand füllt sich so der nächste Container.

Wichtig ist mir in diesem wertvollen Kontakt mit den Firmeninhabern nicht allein das Futter. Schließlich ist es auch eine gute Chance, Begeisterung für das Thema Kastrationen zu wecken. Wenn - wie vor kurzem geschehen - eine Firma nicht nur Futter spendet, sondern der Inhaber sich danach per Mail für unsere Arbeit bedankt, ist meine Freude noch größer.

Als Thomas mich vor kurzem bittet, einen Bericht über meine Arbeit zu schreiben, ist mein erster Gedanke: Welche Arbeit? Ich gebe lediglich meine Begeisterung für Eure Arbeit weiter, die so mit den gespendeten Futterpaletten Anerkennung findet.

Birgit Ischner